JH-Henri-PT01 Spannweite 700mm

Vorlage: Eigenkonstruktion

Modellcharakter: Motorflugmodell

Spannweite: 700 mm

RC-Funktion: SR/HR/QR

Fluggewicht: 184 g

Motor: Brushless Motor Pulsar Shocky 1700KV

Schub: ca. 400 g mit GWS 8x4,3Zoll

Flugzeit: ca. 10 min

Gesamtflächenbelastung: 18,8 g/dm² 

Gesamtflächeninhalt: 9,8 d(ohne Leitwerk)

Akkutypen/Zellen: Lipo/2S  600mAh 

Modellbeschreibung

...Henri ist aus folgenden Gründen entstanden. Irgendwie ist mir beim Transport der Edge 540 vor dem Totalschaden öfter mal eine Ruderanlenkung abgerissen oder ich hatte andere Schäden meist im Leitwerkbereich. Da sie ja auch keine abnehmbaren Flügel besitzt, ist sie doch schon irgendwie recht sperrig beim Transport und wenn man mal mit Familie und Gepäck unterwegs ist,

fällt eine Mitnahme aus Platzgründen eh aus. 

Der Slowly ist da deutlich besser, aber robust ist er eben auch nicht wirklich und eine Transportkiste hätte zu große Ausmaße angenommen.

Ich habe dann eine Weile recherchiert und auch einige gute Ansätze gefunden,

aber die besten Ideen oder Vorlagen finde ich irgendwie immer zu spät... 

Im nachhinein betrachtet, hätte man auch einen Trottel (Aviator Downloadplan 12/2016) bauen können, aber den gab es zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht... 

Henri sollte die oben genannten Probleme natürlich viel besser meistern und irgendwie ein Mix aus Piper und Kunstflieger werden.

In erster Linie so einfach wie möglich aufgebaut sein und schnell zu reparieren, also ein Flieger, wo es einem fast egal ist,

wenn es mal Totalschaden gibt. Das bedeutet natürlich Abstriche beim Aussehen.

Da runde Formen in Depron doch deutlich schwieriger zu erstellen sind, zumindest habe ich mich beim Slowly da ziemlich angestellt,

hat Henri ein doch recht markantes eckiges Design bekommen. Ob schön oder nicht möge jeder selber entscheiden.

Ein weiterer Vorteil von Henri seiner Formsprache ist der Punkt,

das man keine Schablonen basteln muss, da der Zuschnitt doch sehr einfach gehalten ist, lediglich die Rippen in der Tragfläche und die Räder benötigen eine Schablone.

 Das Fahrwerk ist abnehmbar gestaltet, und wenn es bei der Landung einmal zu heftig wird, sollte die Verklebung des Fahrwerkträgers zum Rumpf nachgeben und somit größere Schäden am selbigen ausbleiben.

Die Tragfläche besitzt einen durchgehenden Holm aus Depron 3mm, welcher einen Ober- und Unterzug (CFK- Stab 0,5x3mm) besitzt.

Der Bereich der Nasenleiste ist leicht verrundet und die Querruder bestehen aus 6mm Depron und sind durchgehend mit Tesafilm anscharniert.

Angelenkt über ein zentral sitzendes Servo, welches auf Tesafilm geklebt ist (beim Ausbau sollte also keine Zerstörung des Depronmaterials erfolgen) ergibt sich eine mechanische Differenzierung der Querruder.

Der Motorspant ist rechtwinklich im Rumpf verbaut und mit Sperrholz 2mm verstärkt. Die Einstellung für Motorsturz und Seitenzug erfolgt über Unterlegscheiben (oder was auch immer man so in der Bastelkiste findet).

Den Kabeldurchbruch im Motorspant habe ich so groß gewählt, das ich ohne Probleme den Motor samt verlöteten Regler ausbauen kann.

Die verwendete Elektronik wird einfach über Klettband befestigt und die Akkulage ergo Schwerpunkt kann man somit leicht  den Windverhältnissen anpassen.

Mit einer klassischen Gummibefestigung wird die Tragfläche auf dem Rumpf fixiert. Diese Art der Befestigung ist in Kombination mit der Querruderanlenkung zugegeben etwas fummelig, aber in der Praxis hat es sich bis jetzt ohne Schäden bewehrt. Eine leichtere, einfachere Alternative ist mir bis jetzt noch nicht eingefallen und der Ansatz die Querruderanlenkung auf die Unterseite zu verlegen würde den Rumpf in diesem Bereich zu sehr schwächen ...

 

verwendete Komponeneten

1x GWS - Luftschraube 8 x 4,3 Slowfly - 4g

1x Motor Pichler - Pulsar Shocky 1700KV - 21,5g

1x Regler Pichler - XQ-12 - 8,3g

1x Akku Torcster - LiPo 600mAh 2s1p 7,4V - 30C+ - 34g

3x Servo Torcster - Micro Servo NR-51 - 5g

1x Empfänger - Futaba R-6004 FF, 2.4GHz FASST - 3,9g

Einstellung

EWD: 0°

Motorsturz: 2°

Motorseitenzug: 2°

Schwerpunkt: ca. 1/3 der Tragflächentiefe von Nasenleiste

Ruderausschläge für Rudertiefe von 30mm

Seite rechts/links 22 mm 

Höhe hoch/runter 18 mm

Quer hoch 15 mm/runter 10 mm

!!! für den Anfang würde ich alle Ruderausschläge per Dual Rate auf die Hälfte reduzieren :) !!!

 

... so Testflug, leider bei Windstärke 3-4 und böig, aber irgendwie ist es ja nie windstill wenn man fliegen möchte.

Danke an meinen Herrn Papa, der versucht hat das Geschehen mit seinem doch recht langsam bzw. zu langsam fokussierenden Handy festzuhalten.

Ist jetzt eher weniger spektakulär, ab Minute 1:40 habe ich mal im Rahmen meiner Möglichkeiten versucht rumzuturnen,

aber ich denke es zeigt das der kleine Henri fliegt,

für meine Begriffe wunderschön rollt und man quasi auf der Stelle wenden kann ;) ...

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Zuschnittplan Depron 3mm
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Zuschnittplan Depron 6mm
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Entwicklung/Aufbau
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Upgrade_01

Änderung:

1... Seitenruder um 20mm verlängert

2... Fahrwerk mit zusätzlicher Versteifung

3... Räder verbreitert

4... Design geändert

 

Fluggewicht: 189 g

Gesamtflächenbelastung: 19,3 g/dm² 

 

 

 

Modellbeschreibung

... Räder breiter hmm nicht so wirklich sinnvoll, Luftwiderstand bla sna...

bin halt irgendwie ein Kind das sein erstes Auto in den 90ern auch möglichst tief und breit bereifen musste, daher muss wohl diese Verhalten stammen. Das außerordentlich hohe Landegewicht von 189g würde die breiteren Reifen jetzt auch nicht wirklich rechtfertigen,

also reine Optikspielerei.

Die Verlängerung des Seitenruder ist zum testen wie sich Henri dann steuern lässt, besonders im Messerflug,

ich fliege sonst meist nur mit Quer und Höhe...

Eine zusätzliche Aussteifung des Fahrwerks macht aus meiner Sicht Sinn, da bei zu schnellem Aufsetzen, was dank meiner fliegerischen Motorik ab und an vorkommt, die Luftschraube den Boden kontaktiert und sich leider meistens asymmetrisch  kürzt, was lustig klingt, aber dem Pulsar Shocky auf Dauer bestimmt auch nicht gefällt ...

Ja und das Design ist jetzt das ursprünglich mal ausgedachte, was recht schnell und einfach umsetzbar erscheint, der Fluglagenorientierung am Himmel dient und Henri nicht nur im trostlosen weiß erscheinen lässt...